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7. Carinthische Dialoge 2013

Chaos - Mutter der Ordnung

Artikel-Nr.: 2013-015

 

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Datum:      26. - 28. Juli 2013
Ort:            St. Urban  |  Schloss Bach

CD-Tagungsbox mit folgenden Vorträgen (10 CD)

Kröner Werner
Schöpferische Unordnung - Zufallsästhetik, Chaos u. Kreativität

Dellago Christoph
Zwischen Ordnung und Chaos - Zufall und Vorhersagbarkeit in der Physik

Schroeder Renee
Gene und Meme oder Natur versus Kultur

Ebell Hansjörg
Störung - Voraussetzung homöostatischer Regulation:
Wieviel Kranksein braucht Gesundheit ?

Schachtner Christina
Leben im Gespinst der Netze. Zur radikalen Veränderung unseres Alltags

Mettnitzer Arnold
Krieg, der Vater aller Dinge ?
Gedanken vom alten Griechenland bis zur möglichen Asiatisierung der westlichen Kulturen

Podiumsdiskussion mit den Referentinnen und Referenten

Sammel CD mit Powerpoint-Präsentationen

 

Chaos ist in der belebten und unbelebten Natur allgegenwärtig. Natürlich auch da, wo Menschen sind, denken, fühlen und handeln: als Einzelne, in Familie, Ausbildung und Beruf. Das gilt auch im Straßenverkehr, in der Politik, im Wirtschafts- und Finanzsektor. Das Schuldenchaos in der Eurozone sorgt seit langem für tägliche Schlagzeilen. Schöpfungsmythen gehen oft von einer größtmöglichen Unordnung aus. So beginnt die Bibel, dass ein Gott ordnend Hand an das Tohuwabohu (Drunter und Drüber) anlegt. Aristoteles bezeichnet das Chaos als Vorläufer von Ordnung bzw. Selbstorganisation. In jedem Atom, in jedem Organismus wohnt also eine Kraft, die zur Verwirklichung und Vollkommenheit strebt. Vorgängen in der Natur liegen synchrone Prozesse zugrunde, die nicht linear sind und die wir nicht immer  vorhersagen können. Das erfahren wir auch im Wechsel objektivierender und psychosomatischer Betrachtung von Krankheit und Gesundheit. Naturzustände  sind nicht statisch. Stase bedeutet Stauung und Tod. Leben heißt Bewegung und Anpassung an sich ändernde Umwelt- und komplexe Rahmenbedingungen. Das ist  Fortschreibung von Schöpfung und macht Evolution aus. In vielen Bereichen brauchen wir ein gewisses Maß an Unordnung, z.B. um aufzuräumen, oder den Druck  von Konkurrenz, um neue Techniken zu entwickeln. Wirklicher Fortschritt und Wachstum ergeben sich durch Ordnung einer Reihe von ungeordneten (chaotischen) Zuständen unter Beachtung der Erfordernisse von Anwendern und unserer Umwelt. Gerade auf Natur und Mensch bezogene Veränderungen und Innovationen  werden nie nur freudig aufgenommen, sondern stoßen oft auf herbe Kritik, denn sie könnten einen Schritt zum chaotischen Zustand bedeuten. Das Konzept der Selbstorganisation in Richtung Ordnung ist besonders in Wissenschaftsfeldern, die interdisziplinär arbeiten, eine Voraussetzung für die Erzielung von Resultaten.
Für die 7. Carinthischen Dialoge treffen wir eine Auswahl von Betrachtungen aus den Bereichen Philosophie, Naturwissenschaft, Wirtschaft und Politik, ärztliche  Heilkunst und Bildende Kunst unter dem Motto „Nichts entsteht ohne Chaos und nichts existiert ohne Ordnung“.

 
 

Weiterführende Links zu "7. Carinthische Dialoge 2013"

Programm Veranstalter
 
 
 

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