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BKJ - Wissenschaftl. Fachtagung 2014
 
 
 

BKJ - Wissenschaftl. Fachtagung 2014

Bruchstellen Chancen und Risiken in der Entwicklung von Kindern u. Jugendlichen

Artikel-Nr.: 2014-006

 

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7. Wissenschaftliche Fachtagung des BKJ - Bundesverband der
Kinder- u. Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten e.V.
"Bruchstellen:  Chancen und Risiken in der Entwicklung von Kindern u. Jugendlichen"

Datum:       14. - 16. März 2014
Ort:             Frankfurt am Main

CD-Tagungsbox mit folgenden Vorträgen (insgesamt 6 CD)

Dornes Martin:
Ambivalenzen psychischer Modernisierung

Gahleitner Silke Birgitta:
Traumata, Brüche und Übergänge bei Kindern und Jugendlichen konstruktiv wenden

Toprak Ahmet:
Erziehungsziele und Geschlechterrollen in unterschiedlichen Familientypen -
Schwerpunkt türkeistämmige MigrantInnen

Schmid Marc:
Abbrüche in der Heimerziehung und deren persönliche u. gesellschaftliche Folgen

Borg-Laufs Michael:
Brüche im Leben - Chancen in der Psychotherapie

Sammel CD mit Powerpoint-Präsentationen
(20 Präsentationen, zahlreiche Arbeitsgruppen u. Workshops)

 

Übergänge in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sind normale und notwendige Phasen, die häufig den Abschied von einem vorherigen Entwicklungsalter und den Beginn eines neuen Lebensabschnittes markieren. Diese sind oft verknüpft mit dem Erwerb neuer Kompetenzen: Sprechen und  Laufen im Kleinkindalter, die beginnende Ablösung von den Hauptbezugspersonen bei zunehmenden sozialen Kompetenzen mit Eintritt in den Kindergarten und später in die Schule, psychosexuelle Reifung und Interesse an Partnerschaft und Sexualität mit Beginn der Pubertät und schließlich die Adoleszenz mit beruflicher Orientierung und der Verselbständigung als junger Mensch. Können sie positiv durchlaufen werden, bedeuten sie einen Durchbruch und Aufbruch in die jeweilige neue Lebensphase. Häufig sind diese Entwicklungsphasen aber auch mit Krisen verbunden. Neu zu bewältigende Aufgaben erzeugen Ängste und Unsicherheiten oder das Fundament für den neuen Entwicklungsschritt ist noch nicht stabil und zu wenig belastbar für Neues. So können Übergänge zu Bruchstellen werden. In unserer modernen Welt ist es für Jugendliche oft nicht einfach, sich zu orientieren und ihren Weg zu finden. Die gesellschaftlichen Anforderungen sind vielfältig und in ihrer Komplexität für etliche Jugendliche eine Überforderung. Zudem sind die familiären Verhältnisse oft nicht sicher genug, um Jugendlichen den nötigen Raum einerseits und einen sicheren Rahmen

andererseits zu geben. So können aus Krisen und Risiken schnell Brüche werden: Zusammenbrüche und / oder Abbrüche. Auch in unserer psychotherapeutischen Arbeit sind wir mit verschiedensten Bruchstellen konfrontiert, sei es das besondere Vertrauensverhältnis zum Kind / Jugendlichen bei gleichzeitiger Einbeziehung der Bezugspersonen oder das Gebot der Verschwiegenheit bei Kenntnis von Übergriffen oder Misshandlungen. Wie sollen wir mit dringend behandlungsbedürftigen PatientInnen umgehen, die das therapeutische Setting mit Abwertung und Unzuverlässigkeit strapazieren? Auch der Übergang zum Ende der Behandlung, die Ablösung nach einer intensiven therapeutischen Beziehung, ist oftmals sehr belastend. In der Planung unserer Tagung sind wir auf viele Bruchstellen gestoßen, die sowohl in der intrapsychischen Entwicklung wurzeln, als auch durch gesellschaftliche Prozesse bedingt sind.

Die Auseinandersetzung mit ihnen ermöglicht uns, psychotherapeutisch reflektiert und souveräner damit umzugehen. Dadurch soll drohender Ab- / Zusammenbruch vermieden werden, damit Bruchstellen sich mehr als Chancen darstellen und den Weg zu Auf- und Durchbrüchen eröffnen.

 
 

Weiterführende Links zu "BKJ - Wissenschaftl. Fachtagung 2014"

Veranstalterhomepage Tagungsbroschüre
 
 
 

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