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Lebenszyklen - Körperrhythmen

5. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Körperpsychotherapie | Berlin 10. - 13, Sept. 2015

Artikel-Nr.: 2015-030

 

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5. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Körperpsychotherapie
"Lebenszyklen - Körperrhythmen. Entwicklung - Sexualität - Reife."

Datum:    10. - 13. September 2015
Ort:          Freie Universität Berlin
Beschreibung:   s. unten

Unsere Dokumentation umfasst die Audio-Aufnahmen der Hauptvorträge  sowie eine Sammlung
der Powerpointpräsentationen, die von den Referentinnen u. Referenten freigegeben wurden.
Auf USB Stick (nicht aber auf CD) sind weiters die Aufnahmen von 6 Panel-Diskussionen verfügbar.
Die Dokumentation ist erhältich
a.) auf Audio CD - 10 CDs   Preis:  EUR  55,00
b.) auf USB Stick    Preis:  EUR  65,00
Die Vorträge sind auch einzeln erhältlich  (Preis:  € 9,00 pro CD)

Folgende Vorträge wurden aufgezeichnet
Angela von Arnim:   
Lebenszyklen - Körperrhythmen 
Ulfried Geuter:  Körpererleben und Selbsterleben. Die Entwicklung des Selbst
im körperlich-affektiven Dialog
Manfred Thielen:   Körperpsychotherapie  in den verschiedenen Lebenszyklen.
Thomas Harms:  Es ist nicht egal, wie wir geboren werden
Sabine Trautmann-Voigt:  Jugendliche Mütter. Entwicklungsaufgaben u. Leiblichkeit
Peter Gehrig:   Mannwerden - Mannsein - Mannvergehen. Im Spiegel der Beziehung
zum eigenen Körper und Geschlecht 
Robert Fischer:  Sexualität, Partnerschaft, Entwicklung und Reife'
Annelie Keil:  Das Biologische hat ein Subjekt. Krankheit und Schmerz als
Gestaltungsorte des Lebendigen
Bettina Schroeter: Reif werden zum Leben. Reif werden zum Sterben.
Zu den körperseelischen Herausforderungen des Älterwerdens.
CD mit den gesammelten Powerpoint-Präsentationen.

Vom 10. – 13. September 2015 fand in den Hörsälen der Freien Universität Berlin der 5. Kongress
der Deutschen Gesellschaft  für Körperpsychotherapie statt.

Mit dem Thema „Lebenszyklen – Körperrhythmen" wurde ein weiter Blick gewagt,
der Kongress wollte sich dem Menschen
in seinem Lebenszyklus zuwenden und den Bogen
über die ganze verkörperte menschliche Entwicklung hinweg spannen: angefangen bei pränatalen 
 Erfahrungen und Geburt, über Kindheit, Jugend, sexuelle und geschlechtliche Entwicklung hinweg bis
hin zum gereiften Erwachsenen und zu den Herausforderungen des Älterwerdens und der Sterblichkeit.

In der Psychotherapie werden Faktoren der Entwicklung in der frühen Kindheit als lebenslang prägend angesehen.
Dabei wird in jüngerer Zeit in der Körperpsychotherapie wie in anderen Kontexten zunehmend das
Augenmerk auch auf perinatale und pränatale Faktoren seelisch-körperlicher Gesundheit gerichtet.
Weniger wurden der Einfluss der Adoleszenz oder Fragen erwachsener Reifungskonflikte und existentieller
Krisen und ihrer nötigen therapeutischen Unterstützung beachtet.
Am ersten Tag wurde die übergreifende Thematik des Kongresses aufgefächert, der bisherige
Stand zu den Themen
zusammengefasst und zentrale Fragestellungen und vorgestellt.
In einem Panel wurde die Frage behandelt, mit welchen körperpsychotherapeutischen Konzepten und
Interventionen in den verschiedenen Lebensphasen behandelt wird   und was therapeutische Wirkung erzielt.
Der zweite Tag widmete sich:
1. prä-, peri-, postnatalen und frühkindlichen Lebensbedingungen und Bindungserfahrungen und
ihren Folgewirkungen für erwachsene Identität; 
2. der Zeit der Adoleszenz und ihrer prägenden Einflüsse für späteres Erwachsensein.
Hierbei kamen zu Wort v.a. ollegInnen, die mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen körperpsychotherapeutisch
Arbeiten.
Am dritten Kongresstag bildeten Fragen geschlechtsspezifischer Identität und Sexualität und
genderabhängiger Verkörperungsprozesse
den Schwerpunkt Die gesellschaftliche Konstruktion
von Weiblichkeit und Männlichkeit ist im körperpsychotherapeutischen Feld erst ansatzweise
diskutiert worden. Spannende Ansätze waren hierzu 2013 die Frauenfachtagung „Das andere Wissen.
Frauen-Körper-Sprache-Gesellschaft" sowie die 11. DGK-Fachtagung 2014 in Marburg zum
Thema „Körperpsychotherapie und Sexualität", die wir ebenfalls aufgezeichnet haben
und von denen Vortragsaufnahmen verfügbar sind (s.
www.zeitfuerbildung.at – Kongresse 2014)

Am letzten Kongresstag standen Fragen und Herausforderungen des Älterwerdens im Mittelpunkt,
zum Beispiel wie man sich in der Körperpsychotherapie  mit existentiellen Krisen wie schweren
Erkrankungen oder dem Verlust nahe stehender Angehöriger und mit der eigenen
Sterblichkeit und dem Lebensende  auseinandersetzen kann.

Nähere Informationen www.koerperpsychotherapie-dgk.de

 

 

 
 
 
 

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