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Leben und Lernen mit Begeisterung

Vortrag von Andre Stern beim KJP Symposium Pöllau 2017

Artikel-Nr.: 2017-020 EV01

 

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Leben und Lernen mit Begeisterung
Vortrag von Andre Stern beim Festakt des XVIII. Kinder- und
Jugendpsychiatr. Symposium Pöllau
11.5.2017, Schloss Pöllau bei Hartberg

Inhalt:
“Zum Lernen gibt es kein besseres Werkzeug als das Spielen” - André Stern, der selbst nie
eine Schule besucht hat und sich frei, ungestört und in seinem ganz individuellen Tempo
entwickeln durfte,  beschreibt in seinem Vortrga, warum Spielen für die Entwicklung eines
Kindes von elementarer Bedeutung ist. Er legt dabei den Finger in die
Wunde einer Leistungsgesellschaft, deren Maxime Optimierung ist.
Kinder werden zu Hause, im Kindergarten und in der Schule dazu
angeleitet und dabei ständig korrigiert, immer bestmögliche Ergebnisse
zu erzielen. Konkurrenz, Erwartungshaltungen, Erziehungssysteme und
Normierungen setzen Kinder und Eltern unter ungeheuren Druck,
der längst seine Opfer fordert. In diesem Umfeld wird das Spiel des
Kindes zur »Pausenbeschäftigung« degradiert und das Kind bleibt in
seinen natürlichen Fähigkeiten unverstanden und seiner
Entwicklungsmöglichkeiten beraubt. André Stern plädiert für Vertrauen
in die natürlichen Veranlagungen des Kindes und dafür, Kinder ungestört
spielen zu lassen. Kinder, denen mit Vertrauen in ihre Entwicklung
begegnet wird, werden sich für alles, was sie interessiert, begeistern
können – und nur wer begeistert ist, wird lernen – und zwar: spielerisch,
zwanglos, glücklich.

Zur Person:
André Stern, 1971 in Paris geboren, Sohn des Forschers u. Malort-Gründers Arno Stern ist 
Musiker, Komponist, Gitarrenbaumeister, Journalist und Autor. Als Freibildungsexperte ist er
ein gefragter Referent, der sich international an der Seite von zukunftsorientierten Akteuren
der Bildungslandschaft stark engagiert. Daneben arbeitet er eng mit seinem Vater
zusammenund ist mit Gerald Hüther  Gründer und Leiter der Initiative "Männer für morgen".  
Ferner leitet André Stern das "Institut Arno Stern, ­Labor zur Beobachtung und Erhaltung der 
spontanen Veranlagungen des Kindes" und initiierte die Bewegung “Ökologie d. Kindheit”

 
 
 
 

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