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Gesprächsführung. Goal-oriented Dialogue

Vortrag Prof. Dr. Michael Musalek - 18.5.2018

Artikel-Nr.: 2018-20 EV01

 

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Gesprächsführung: Vom Motivational Interviewing zum
Goal-oriented Dialogue (GoD)
Vortrag Prof. Dr. Michael Musalek 18.5.2018
beim Jubiläumskongress "Sucht und Bindung"
des Vereins Grüner Kreis

Der Vortrag ist als Filmaufnahme (DVD) oder als Audio CD erhältlich und ist
Bestandteil der Gesamtdokumentation des Kongresses ""Sucht & Bindung"
Art.Nr. 2018-20
Preis:
DVD mit Filmaufnahme                EUR 13,00
Audio CD                                      EUR 10,00

Weitere Informationen zu den Aufnahmen vom Kongress "Sucht & Bindung"
http://zeitfuerbildung.at/shop/detail/index/sArticle/556

Inhalt, Beschreibung:
In seinem Werk »Histore de la Folie« beklagte Michel Foucault zurecht,
dass die Sprache  der Psychiatrie ein »Monolog der Vernunft über den
Wahnsinn ist«. Seit dieser Kritik in den 60er Jahren des vorigen
Jahrhunderts wurden verschiedene Versuche unternommen, aus diesem
Monolog auszubrechen. Der erste Schritt waren Gespräche mit
PatientInnen unter dem Titel »Psychoedukation «, wobei diese
Gesprächsführung allerdings noch immer große Anteile des Monologes
aufweist. Mit dem »Motivational Interviewing« wurde  dann in den 90er
Jahren ein großer Schritt in Richtung Dialog vollzogen. Empathie,
Stärkung der Änderungszuversicht aber auch der Umgang mit
geschmeidigen Widerständen werden hier zu zentralen Prinzipien.
Mit dem im Anton Proksch Institut entwickelten »Zielorientierten Dialog
(Goal oriented Dialogue - GoD)« wird nun eine Gesprächsführungsform
vorgelegt, die auf völliger Reziprozität von PatientInnen und
TherapeutInnen beruht. Die Therapieziele sowie auch die Behandlungs-
module des Orpheus-Programms werden zwischen PatientInnen und
TherapeutInnen auf gleicher Augenhöhe verhandelt. Beide werden als
gleichwertige Experten gesehen. Der Therapeut als Experte für
therapeutische Maßnahmen (medikamentöse Therapie, Gesprächs-
therapie, etc.) und der Patient als Experte für seine Lebensführung
(Entwicklungswünsche, Entfaltungsmöglichkeiten, Zielsetzungen der
Lebensneugestaltung, etc.), wobei ein gelungener Dialog nur bei geteilten
Interessen, Vereinbarung gemeinsamer Ziele, gegenseitiger Achtsamkeit
und Verstehen sowie Vertrauen Verantwortungsbewusstsein,
Redlichkeit und taktvoller Sympathie möglich wird.

Referent:
Univ.Prof. Dr. Michael Musalek  -
Universitätsprofessor für Psychiatrie an der Medizini. Universität Wien,
Primarius im Anton-Proksch-Institut,  seit 2004 Ärztlicher Direktor des
Anton Proksch Institutes, Vorstand  des Instituts für Sozialästhetik und
Psychische Gesundheit der Sigmund Freud Privat Universität Wien,
Gastprofessor an der University Belgrade, Clinic
für Psychiatry  Präsident nt der  European Society for Aesthetics and Medicine.,
von 2007-2011  Präsident der ÖGPP

 

 
 
 
 

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