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Was geschah mit Gott im 20. Jahrhundert

Vortrag Prof. DDr. Johannes Huber - 22.3.2018

Artikel-Nr.: 2018-11 EV03

 

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WAS GESCHAH MIT GOTT IM 20. JAHRHUNDERT ?
Vortrag von Prof. DDr. Johannes Huber 22.3.2018
im Rahmen der Festspiele für die Seele 2018

weitere Aufnahmen der Veranstaltungsreihe
http://zeitfuerbildung.at/shop/detail/index/sArticle/536

PREISE
Vortrag auf Audio CD                         EUR 10,00
Vortrag als Filmaufnahme, DVD          EUR 13,00

INHALT
Als I. Newton die universalen Kraftgesetze mathematisch dokumentierte, war kein Unterschied
mehr zwischen himmlischer und irdischer Physik - das Zeitalter d.mechanistischen Weltdeutung
hatte begonnen.  Es war Einstein, der rief »Newton verzeih mir«, Denn jene Weltmaschine,
von der noch Galilei, Newton und Kepler sprachen, macht nicht einmal 10 Prozent der
Gesamtwirklichkeit aus. Der weitaus größere Teil des Weltalls ist unsichtbar.
Die Maschinerie der Sterne scheint nur ein Nebenprodukt jener Energie zu sein, die man nicht
sehen und angreifen kann. Überhaupt sind Materie u. Energie ineinander verschränkte
Erscheinungsformen, wobei auch  die Zeit nur in der materialisierten Form der Realität existiert.
Geht die Materie in Energie über, so wird sie wahrscheinlich zeitlos.  Reist man mit Licht -
geschwindigkeit, steht die Zeit still.
Das alles soll kein Gottesbeweis sein; im Übrigen hat Gott auch keinen Beweis nötig. Es soll
aber zeigen, dass es nicht unvernünftig ist, an Dinge  zu glauben, die im Transzendentalen
angesiedelt sind. Damit widerspricht  man der neuzeitlichen Interpretation der Gretchenfrage  
„Den Glauben wollte Faust  ihr nicht nehmen und aufklären wollte er sie so oder so nicht,“
denn  dafür  war  sie  zu dumm, man muss sie und  ihre Frage einfach tolerieren. „
“Das erinnert an die Haltung, die man heute gerne als tolerant  empfindet” So ein Philosoph der
 Nation, dem man entgegnen muss:  wir fordern, lieber Freund, die gleiche Augenhöhe – für
 den Glaubenden und den Nichtglaubenden.

REFERENT
Univ. Prof. DDr. Johannes Huber :  Theologe, Mediziner und „Hormon-Papst“.
Ehemaliger Sekretär des Erzbischofs von Wien, war in leitender Funktion am Wiener AKH tätig,
seit 2004 a.o. Professor der MedUni Wien, bis 2007  Vorsitzender der österreichischen
Bioethik-Kommission, Träger des silbernen Verdienstkreuzes der Stadt Wien.Ist als Arzt in Wien
und München tätig.

 
 
 
 

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